2006-06-06
Zum Glück kein Versprechen
Was bin ich froh, habe ich nicht versprochen, dass ich wieder regelmässig zum Schreiben kommen werde, denn dann hätte ich mich ja glatt in Zukunft als Lügnerin bezeichnen müssen. Und wer mag schon Leute, die öffentlich Lügen verbreiten? Naja, ausser vielleicht bei gewissen Leuten mit Ruhm und Ehre, wird das wohl eher selten toleriert.
Ich habe mir überlegt, ob ich wohl schuld daran sein könnte, dass der Sommer so lange auf sich warten lässt, denn ich habe im Winter gehofft, dass es keinen wunderbaren langen Sommer geben würde, da ich ihn mit lernen und Prüfungen verbringe muss. Doch dann ist mir der Gedanken gekommen, dass meine Wenigkeit wohl kaum so viel Einfluss auf die Weltwetterlage haben wird, dass ich dafür verantwortlich gemacht werden könnte. Ein weiterer Felsbrocken ist somit von meinen Schultern gefallen.
Ansonsten darf ich die frohe Botschaft (keine Angst, nichts religiöses, da ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich auch jedes Jahr nicht mehr weiss, was an Pfingsten eigentlich geschehen ist) verkünden, dass ich recht zufrieden bin. Und da ich nicht als mitleidheischend erscheinen möchte, erwähne ich auch nicht meine langsam aufkeimender Prüfungsstress und hoffe stattdessen ganz einfach, dass der Sommer sich nun doch endlich durchsetzt und ich in meinen freien Stunden das Lernen mit dem Sonne tanken und auf dem Liegestuhl liegen verbinden kann, denn darin habe ich bereits jahrelange Erfahrung!
Zum Glück kein Versprechen
Was bin ich froh, habe ich nicht versprochen, dass ich wieder regelmässig zum Schreiben kommen werde, denn dann hätte ich mich ja glatt in Zukunft als Lügnerin bezeichnen müssen. Und wer mag schon Leute, die öffentlich Lügen verbreiten? Naja, ausser vielleicht bei gewissen Leuten mit Ruhm und Ehre, wird das wohl eher selten toleriert.
Ich habe mir überlegt, ob ich wohl schuld daran sein könnte, dass der Sommer so lange auf sich warten lässt, denn ich habe im Winter gehofft, dass es keinen wunderbaren langen Sommer geben würde, da ich ihn mit lernen und Prüfungen verbringe muss. Doch dann ist mir der Gedanken gekommen, dass meine Wenigkeit wohl kaum so viel Einfluss auf die Weltwetterlage haben wird, dass ich dafür verantwortlich gemacht werden könnte. Ein weiterer Felsbrocken ist somit von meinen Schultern gefallen.
Ansonsten darf ich die frohe Botschaft (keine Angst, nichts religiöses, da ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich auch jedes Jahr nicht mehr weiss, was an Pfingsten eigentlich geschehen ist) verkünden, dass ich recht zufrieden bin. Und da ich nicht als mitleidheischend erscheinen möchte, erwähne ich auch nicht meine langsam aufkeimender Prüfungsstress und hoffe stattdessen ganz einfach, dass der Sommer sich nun doch endlich durchsetzt und ich in meinen freien Stunden das Lernen mit dem Sonne tanken und auf dem Liegestuhl liegen verbinden kann, denn darin habe ich bereits jahrelange Erfahrung!
2006-05-17
Ich lebe noch!
Unglaublich, aber wahr. Ich lebe noch!
Habe einen neuen Praktikumsplatz begonnen vor drei Wochen und musste mich erstmals etwas einleben und nebenbei musste ich mich auch noch etwas um mein neues Hobby das Verliebtsein kümmern. Doch grundsätzlich bin ich immer noch die Alte. Habe eine grosse Klappe, sagen alle und ich glaube es noch immer nicht. Bin stets am übers Leben und die Liebe philosophieren und kann noch immer nicht glauben, weshalb ausgerechnet ich so viel Glück am Stück haben sollte. Jedoch kann ich nicht behaupten besonders unglücklich darüber zu sein. Weniger glücklich bin ich über das neu begonnene Praktikum, denn die Arbeit dort ist überhaupt nicht die Arbeit, die ich mir später für mich vorstellen könnte. Deshalb bin ich bereits am Wochen zählen bis zum Ende, doch die Aussichten die sich danach zeigen sind auch nicht wirklich das gelbe vom Ei. Prüfungen... Anyway. Eigentlich wollte ich nur kurz schreiben, weil ich erwähnen wollte, dass ich das Design des Blogs nun ändern werde und es in Zukunft auch wieder etwas häufiger etwas von mir zu lesen geben wird. Denn schliesslich ist diese Seelenshow auch ein bisschen Psychotherapie und wer hat diese heut zu Tage denn nicht nötig. Und wenn jede Psychotherapie so einfach wäre wie dieser Blog, gäbe es wohl viel weniger Leid auf dieser Erde.
In diesm Sinne bis bald in neuen Outfit...
2006-04-25
Zeit und Zufall
Ich mag keine Menschen, die sobald sie verliebt sind nur noch Augen und Ohren für ihren Schwarm haben, deshalb bemühe ich mich stark nicht auch so zu handeln, doch gelegentlich ist es gar nicht so einfach allen gerecht zu werden, denn plötzlich gibt es einen anderen neuen Menschen, dem man Platz im Leben einräumen möchte, auch wenn vielleicht gar nicht mehr so wahnsinnig viel Freiraum vorhanden war. Es steht mir wohl kaum zu mich jetzt irgendwie zu beklagen. Bisher litt wohl einzig und allein mein Blog unter dieser unerwarteten Veränderung in meinem Leben. Einmal mehr stimmt es, dass unverhofft oft kommt. Wer mir vor 3 Wochen erzählt hätte, dass mir so was passieren würde, dem hätte ich schwer angeraten sich einmal Gedanken über seine Hirnfunktion zu machen. Und heute muss ich sagen, dass ich wohl die einzige bin, deren Gehirnfunktion aktuell etwas aus dem Ruder geraten ist. Oder vielleicht sollte ich sagen, die Hormone.
2006-04-21
Problemchen
Ich habe ein ganz kleines winziges Problem. Nein, eigentlich ist dies falsch ausgedrückt, mir geht es nämlich ganz wunderprächtig, doch ich habe die kleine Befürchtung, dass ich meinen Blog umbenennen muss. Tausende von Schmetterlingen tanzen in meinem Bauch. Alles ist noch etwas unwirklich für mich, denn erstens verliebe ich mich NIE schnell, zweitens verliebt sich der Mann bestimmt nicht gleichzeitig auch in mich und drittens, falls dies doch zutreffen würde, wäre sicherlich noch irgend ein Problem, das verhindern würde, dass daraus eine Beziehung werden könnte. Doch diesmal scheint es anders zu sein. Der Mann mit den blauen Augen ist genau so verliebt wie ich und erstaunlicherweise sogar in mich… Ich kann es noch nicht wirklich glauben. Es erscheint mir alles wie ein Traum, aber ein wunderschöner!
2006-04-17
Oh je...
Ein Glas Litschi-Sekt, zwei Gläser Weisswein, und dann noch zwei halb Liter Long Islang Ice Tea sind eindeutig zu viel, wenn ein schöner Mann anwesend ist. Doch möglicherweise war dies gar nicht so schlecht. Vielleicht werde ich einmal aufwachen können, neben ein paar schönen blauen Augen...
2006-04-15
Ostern sei Dank!
Zum Glück gibt’s Ostern!
Wann würde ich sonst meine Steuererklärung ausfüllen? Ein notwendiges Übel, das sich in meinem Fall jedoch sogar noch finanziell lohnt. Mit den paar Franken Verrechnungssteuer kann ich doch glatt einmal einen Kaffee ausgeben!
Oder wann fände ich Zeit meine Unordnung erneut zu beseitigen? Erschreckend wie schnell sich eine solche bei mir immer wieder entwickelt…
Wann könnte ich einen ausgedehnten Waschtag einlegen, inklusive Bettwäsche, Handwäsche und Winterjacken? Ob es sinnvoll ist, die Winterjacken bereits aus den Augen zu verbannen?
Wann würde ich Zeit finden mit verschiedensten Leuten ungeniert nachmittags Cappucino oder Latte Macchiato trinken zu gehen? Schon praktisch, dass ich mich in den letzten Jahren zur Kaffeetrinkerin entwickelt habe, denn früher musst ich meine Frage immer anders formulieren und nichts klingt so schön wie: „Gehen wir Kaffee trinken?“
Wann wenn nicht an Ostern würde ich virtuelle Postkärtchen mit süssen Häschen verschicken? Okay überredet, wenn es Ostern nicht gäbe, müsste ich mir nicht die Mühe machen jemandem ein Kärtchen zu verschicken. Doch manchmal sind solch offizielle Feiertage ganz praktisch, da man sich bloss „höflichkeitshalber“ und zu Ostern bei jemandem melden könnte, bei dem man nicht aufdringlich wirken möchte, dem man aber wieder einmal in Erinnerung rufen möchte, dass man existiert und erst noch an den andern denkt.
Wann könnte ich sonst so ungeniert und ohne komische Blicke zu ernten riesige Mengen Schokolade verdrücken? Das Fitnesszenter (da habe ich ja aber sowieso ein Jahresabo, spielt also keine Rolle) und die Diätprodukte werden es danken…
Wann würde ich sonst meinen PC den ganzen Tag laufen lassen, um ja nicht zu verpassen, wenn mir der Blauäugige zufälligerweise schreiben würde? Vermutlich aktuell an jedem anderen freien Tag und an allen nicht freien Tagen wäre kein frei stehender, mit Internet versehener PC sicher vor mir. Eigentlich ist dies toll. Auch wenn ich mir vorkomme wie ein hysterisches Tussi. Aber das tolle ist, dass ich den anderen Typen, dem ich wohl lange genug hinterher getrauert habe, vielleicht nun endgültig überwunden habe. Und da lacht die Welt doch gleich noch ein bisschen mehr, auch wenn’s draussen wieder regnet!
2006-04-14
Forza Lugano!
Ich sehe mich zu einem unkonventionellen Eintrag genötigt. Der HC Lugano wurde gestern überlegen Schweizermeister! Man mag sich fragen, weshalb mich dies interessiert. Naja, vermutlich liegt es daran, dass ich eine sehr enge Beziehung mit einem riesen grossen HCL-Fan führe und deshalb möchte ich den Luganesi herzliche Glückwünsche in den Süden schicken! Forza Raggazzi!
(Als nicht ganz unkritischer Beobachter des HC Luganos frage ich jedoch, wie eine Titelverteidigung gelingen soll, wenn Metropolit einen Vertrag in der NHL oder in Kanada bekommt?)
2006-04-12
Verzaubert
Wow, diese Augen! Ich bin ein kleines bisschen verwirrt. Diese unglaublich tiefblauen Augen von diesem Mann haben mich etwas aus dem gewohnten Alltagstrott gebracht. Ganz vergessen war die Vorliebe für grüne oder braune Augen, als ich versank in seinen Augen. Es können keine Kontaktlinsen sein, denn weshalb sollte er sonst noch eine Brille tragen? Noch nie war ich derart fasziniert von Augen. Ich kenne diesen Typen nicht erst seit ein paar Tagen und heute ist es mir vollkommen unerklärlich, dass ich zuvor nie bemerkt habe wie wunderbar schön seine Augen sind. Vermutlich glaubt mir nach diesen paar Zeilen auch kein Mensch, dass ich eigentlich nie primär auf die Augen eines Menschen achte, sondern auf das gesamte Gesicht. Doch in diesem Spezialfall überstrahlen die Augen eindeutig den überhaupt nicht zu verachtenden Rest des Gesichtes! Ich bin verzaubert und scheinbar nicht mehr ganz zurechnungsfähig…
2006-04-11
Die lange Bank der Hoffnung
Wie sinnvoll ist es Dinge auf die lange Bank zu schieben? Leben wir besser nach dem Motto: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf Morgen? Wie viele neue Chancen für eine verpasste kriegt man wieder? Weshalb neigen wir dazu Dinge zu verschieben, auch wenn der Aufwand sie aktuell zu erledigen nicht besonders gross wäre, möglicherweise sogar kleiner, als wenn wir warten bis Morgen oder in einer Woche? Sind wir bequem? Scheuen wir Entscheidungen? Leben wir lieber in der angenehmen Illusion des Möglichen, als in der Realität des Wirklichen?
Allgemeingültige Erklärungsversuche oder Lösungen gibt es auf diese Fragen wohl kaum. Doch ich weiss von mir selbst, dass es immer wieder Situationen gibt, in denen ich Dinge verschiebe und verschiebe ohne eigentlich genau zu wissen weshalb. Diese Verschieben geschieht nicht, wie man vielleicht annehmen möchte unbewusst, sondern mit voller Ab- und Einsicht. Trotzdem glaube ich nicht, dass ich Entscheidungen scheue, wohl eher gelegentlich die Konsequenzen der Entscheidungen. In Hoffnung zu leben ist in manchen Situationen wesentlich angenehmer, als eine Entscheidung zu suchen, die diese Hoffnung möglicherweise zerstören könnte. Doch problematisch ist die Tatsache, dass Hoffnung immer blosse Hoffnung bleibt und unglaublich viel Zeit und Energie kosten kann, wenn sie fortlaufend unterhalten wird. Die Realität hingegen mag zunächst möglicherweise schmerzhaft sein, doch wenigstens verarbeitbar und somit auch zu bewältigen. Ich müsste mich fragen, was es mir bringt ständig zu hoffen, jedoch nie den Mut zu haben, die Hoffnung zu ergründen. Die Antwort würde/wird ziemlich ernüchternd ausfallen. Stets all seine Illusionen und Wünsche auf die Anwendbarkeit und Alltagstauglichkeit zu überprüfen, wäre jedoch ebenso illusorisch, wie dumm. Der Mensch lebt in einem bestimmten Rahmen von Hoffnungen und Wünschen und wenn es nicht mehr erlaubt sein sollte zu Träumen, wären wir eine ziemlich zukunftslose Spezies. Wie so oft im Leben ist eine gesunde Mischung aus Realität, Illusion, Hoffnung und Traum das Entscheidende. Möglicherweise, meiner Meinung nach sogar ziemlich sicher, ist dieses ideale Mischungsverhältnis auch nicht für jedes Individuum identisch. Was würden wir denn tun, wenn es keine Träumer mehr gäbe? Keine Visionäre? Oder im andern Extrem keine Realisten? Keine Analytiker?